eCommerce-Open Source ist noch immer ein heißes Thema. Gerade jetzt, wo bekannt wurde, dass der größe Mitbewerber auf dem deutschen Markt seine Software in neuer Version ab sofort für knapp 180 Euro verkaufen, statt es als Open Source unters Volk streuen wird, werden mehr Augen auf Magento gerichtet.

Doch was ist mit den allseits beschrieenen Performanceproblemen? Nun ja, man möge sich einfach vorstellen, man versuche mit einem 17 kW starken Zweitakter (ohne Frage einer der TITAN-PKW der Weltgeschichte) einen 30 Tonner abzuschleppen. Das klappt einfach nicht. Magento ist von Anfang an als multifunktionelle leistungsfähige Enterprise-Software konzipiert und dementsprechend auch so programmiert worden.

Sicher hat sich seit den Alpha, Beta und 1.0 Versionen etliches getan in Punkto Performance, aber auf einem Massen-Shared-Host ist Magento – harte Wahrheit: nicht einsetzbar, ohne längere Ladezeiten in Kauf zu nehmen.

Allerdings muss ich dem auch zu Gute halten, dass ein semipro-Programmierer oder vielleicht nur ein reiner Shopbetreiber mit rudimentären HTML-Kentnissen einfach der falsche Ansprechpartner für diese Software sind.

Alleine das Template-System von Magento erfordert eine gewisse Erfahrung eines PHP-Programmiers. Dieser muss sich nicht nur gut mit HTML, Javascript und CSS auskennen. Es sind auch Kentnisse in der Objekt orientierten Programmierung nötig, um Magentos Erscheinungsbild maßgeblich anpassen zu können. Von der Entwicklung eigener Module einmal völlig abgesehen.

Wer sich jedoch in die vertrauensvollen Arme einer Agentur mit entsprechendem Know how begiebt und verstanden hat, dass eine leistungsfähige Software auch einen leistungsfähigen Server benötigt, der erhält mit Magento ein ungeschlagen universelles Machtinstrument in Sachen E-Commerce.

Auf magentocommerce.com/de informiere ich in regelmäßigen Abständen über die neuesten Entwicklungen.

Bereits über 50 fertige Zahlungsmodule stehen bereits für Magento zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt Varien die Community und Partner mit informativen, kostenlosen Webinars. Mehr dazu gibts dann in den nächsten Tagen.


11 Antworten zu “Neuigkeiten zu Magento”

  1. Ich drücke dem Mitbewerber die Daumen, dass er ganz viel Geld verdient. :)
    Hat Magento eigentlich schon einen Schriftzug in Lautschrift, damit man auch weiß, dass es jetzt Mätschento ausgesprochen wird?


  2. Falsch _ominik:
    Madsch-ento… nicht mätsch-ento, ist halt englisch – was hast du erwartet?! :D Dass ne usa-firma ne software magento nennt und es wie in DE ausspricht?! “mack mü dei” würdet ihr dann heißen, oder? *fg*


  3. Wie kommst Du auf das “ü”?


  4. naja wie übersetzen wir das y sonst…


  5. Falsch Rico – Magento hat sich sicher kein Amerikaner ausgedacht, da das Wort Käse ist. Und es wir Mätschento ausgesprochen – weil sie eben nicht wissen wie man es aussprechen soll. Hör dir doch mal die aktuelle Werbung an.
    PS: Das Ding ist scheiße


  6. Welche Werbung? o_O


  7. Aber schön zu sehen, dass Mätschento resp. Magento polarisiert ;)


  8. das auf jeden Fall ;-) Aber das hat Stalin auch >:)


  9. welche werbung denn nun?


  10. Magento ist für Semi-Pro Programmierer und Shopbetreibern mit rudimentären HTML-Kenntnissen nicht geeignet (Zitat riconeitzel).
    Dazu darf ich hinzufügen, dass Magento auch für Shopbetreiber mit einem bestehenden Kundenstamm aus OSC und mit automatischen Shopscripten für das Einlesen von Daten mit Hilfe von Distributorendateien nicht geeignet ist, ebensowenig für Leute die mit UPS verschicken. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Magento stellt hohe Anforderungen an den Server (MYSQL 5, Zend, PHP 5 usf.). Als Shopbetreiber kann man erwarten, dass aus den hohen Anforderungen auch mehr Leistung erwächst. Dies spreche ich Magento im derzeitigen Zustand schlicht ab.


  11. Hallo Franz-Peter,

    ich freue mich, dass ich tatsächlich auf Kritik auf meinem privaten Blog bekomme. Kurz zu deinen Ausführungen. In der Tat besteht momentan für sogenannte “Switcher” noch ein Hemmschuh. Da Magento aber erst Mitte des Jahres wirklich das Licht der Welt erblickt hat, wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Entwicklung von passenden Convert-Modulen soweit eingespielt hat, dass auch OSC-Betreiber problemlos auf Magento umsteigen können. Es war, wie bei jeder Software, zu erwarten, dass mit Version 1.x noch nicht alles wie geschmiert läuft. Wäre das so, hätte ich wahrscheinlich an Gottes Hand gedacht :-) – Ich denke aber, dass Magento die Messlate deutlich höher gelegt hat – und wie man an Oxid erkennt, war das auch die Nachfrage am Markt.

    Also bleibt die kommende Zeit spannend, in der die Entwicklung von Magento und den Modulen/Extensions weitergeht!

    Ich gehe davon aus, dass auch du alles im Auge behalten wirst und vielleicht bist ja auch du irgendwann begeisterter Magento-Betreiber!

    LG rico


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