Gibt es wirklich solche Menschen?
Letztens hatte ich einen Traum…
“… Da ging es um einen Arbeitgeber, der sich tagtäglich in seine Firma quälte, um sich mit Mitarbeitern zu umgeben, die er weder leiden geschweige denn schätzen konnte und sich um Arbeiten zu kümmern, die er weder erledigen noch gut machen wollte. Er war ein verwöhntes, kleines Kind und ruhte sich bequem auf all dem aus, was ihm seine Erzeuger hinterließen. Dass das nicht wenig war und er es trotzdem ohne Verstand und Nachdenken mit beiden Händen zu Fenster hinauswarf war seine Sache. Dass dieses Kind sich aber Mitarbeiter einstellte wurde spätestens an dem Punkt zu einer schieren Farce, als er begann, seine Mitarbeiter vor Kunden bloßzustellen und sie durch geschickte und hinterhältige Manöver versuchte, in schwierig zu lösende Situation zu drängen. Sei es durch Verschleppen von Deadlines oder harscher und unsachlicher Kritik an gut gelösten Produktionen.
Nun war es so, dass das einzig Positive für seine Mitarbeiter die Tatsache war, dass sich seltan aber ab und zu die Gelegenheit bot, in einer freien Minute mal nach privaten E-Mails zu sehen oder ein wenig das Hirn im Internet baumeln zu lassen. Oder auch während eintöniger und langwieriger “Affenarbeiten” etwas Musik zu hören. Das bereitete seinen Mitarbeitern aber Spaß. Und Spaß war scheinbar das letzte, was seine Mitarbeiter haben durften. Also wurde der Zugriff auf Musik und Internet restriktiert. Vorbei der Spaß – größer noch die Enttäuschung. Wieder ein Sieg der Bourgeoisie. Unglaublich, wie narzistisch doch manche Menschen veranlagt scheinen und was es ihnen geben muss, andere Menschen durch Querelen und Behinderungen darin zu stören, Spaß an der Arbeit zu entwickeln…”
Bin ich froh, dass es mir nicht wie den Angestellten in meinem Traum geht, dass ich keine Kollegen habe, die mich bei jeder Gelegenheit in Misskredit bringen wollen und nur an ihren eigenen Vorteil denken. Ich bin froh, dass wir eine ausgesprochen familiäre und freundschaftliche Atmosphäre pflegen und ich sehr gerne viel Zeit mit meinen Kollegen und Vorgesetzten verbringe. Nun ja – die Suche nach dem passenden Arbeitgeber hat ja auch ein wenig gedauert.
In diesem Sinne hoffe ich, dass andere Arbeitgeber irgendwann aus ihrem geistigen Dornröschenschlaf aufwachen, merken, um was es in der (Arbeits-)Welt tatsächlich geht und ihre Einstellungen überdenken. Bekanntlich ist man ja auch im noch so hohen Alter wandlungsfähig.
15:31 Uhr
Unglaublich … ich hatte tatsächlich den gleichen Traum … bis bald ;-)